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 Indergand, Bergkristalle und Mineralien

Bahnhofplatz 1, 6487 Göschenen am St. Gotthard                                                                                 

Öffnungszeiten siehe unter "Kontakte"

Sie erreichen uns auch unter 041 887 10 13 oder 041 885 13 72  oder 079 962 70 37

oder per E-Mail an folgende Adresse:                               indergand.mineral@bluewin.ch.

Unser Geschäft am Bahnhofplatz in Göschenen, Schaufenstereinfassung mit Gotthardserpentin aus dem Serpentinbruch Chämletten von Gedeon Regli und Sohn, Steinbildhauer in Hospental. Beim Eingang bunte Bruchsteinmauer.



 

Detail der Mauer beim Eingang. Faltengneis vom Lukmanier, Granat aus dem Val Canaria, Hornblendegarben-schiefer ebenfalls aus dem Val Canaria, Serpentin von der Chämletten in Hospental.



Unser Geschäftshaus für Bergkristalle und Mineralien ist ganz von SBB-Terrain umgeben. An der Ostseite liegt der Bahnhof Göschenen. Im Süden und Westen führt des Bahngässli am Haus vorbei und im Norden ragt eine Felswand empor. Am Fuss derselben liegt der „Richtstollen“, der beim Bau des Gotthardtunnels als Visier für die Vermessung diente. Unsere Familie wohnt seit mehr als 75 Jahren am Bahnhofplatz. Mit dieser Umgebung verbinden sich viele Erinnerungen an die SBB. Somit ist die SBB unser einziger Nachbar. Da das ganze Schienennetz der SBB nahtlos auf deren Grund und Boden liegt, können wir auf jedem SBB-Bahnhof oder einfach in einem SBB Zug immer sagen: „Wir sind bei unserem Nachbarn“ und fühlen uns wohl dabei.

Bahnhofplatz Göschenen. Eingang zum Richtstollen der Gotthardbahn mit Ausstellung über die Vermessung des Tunnels. Oben in der Felswand befindet sich eine alte Kristallhöhle.


Im Sommer 1960 gerieten am Galenstock bei einem heftigen Schneesturm drei Alpinisten in Bergnot und kehrten am Abend nicht auf die Hütte zurück. Die SAC Rettungsstation Andermatt unter der Führung von Bergführer Emil Zwyssig unternahm bei schlechtesten Wetterverhältnissen eine mehrtägige Such- und Rettungsaktion, leider ohne Erfolg. Die drei Alpinisten werden heute noch vermisst.  

Nach Abbruch der Suchaktion liess es Emil keine Ruhe, dass diese erfolglos war und er wollte bei gutem Wetter nochmals zum Galenstock hinauf um zu sehen, ob nicht doch noch ein Hinweis auf die Vermissten zu finden sei. Er fragte uns, seine beiden Strahlnerfreunde Peter Indergand und Paul Geiser, ob wir ihn begleiten würden. 
 
So stiegen wir Ende August zur Ostflanke des Galenstock hinauf und suchten Grat, Gletscherspalten und Wände ab. Von den drei Vermissten war nichts zu erspähen, aber aus dem Südgrat hörten wir Stimmen von zwei Kletterern, die nicht mehr weiter konnten und um Hilfe baten. Emil stieg  zu ihnen hinauf, befreite sie aus ihrer Lage und kam verärgert zurück. Schlechte Laune in den Bergen war bei Miggel aussergewöhnlich, aber dass Bergführer mehr und mehr nur noch als Nothelfer gebraucht würden, das könne es doch nicht sein, murrte er.
 
Den ganzen Tag über wurde gesucht, ohne Erfolg. Als wir den Rückweg antreten wollten, erblickten wir in einer Felswand ein grosses Quarzband, hinter dem man eine Kristallhöhle erahnen durfte. Wir entschlossen uns, trotz der fortgeschrittenen Zeit, zu diesem Band hinaufzuklettern. Die Stelle sah verheissungsvoll aus und wir begannen zu graben und Quarzband wegzupickeln. Da, nach einer Viertelstunde Arbeit öffnete sich im Quarzband ein Hohlraum und wir konnten die ersten Kristalle bergen. Welch eine Freude und Überraschung. Nach einer halben Stunde verliessen wir den Ort, jeder mit einem Rucksack voller Rauchquarze und es sollten noch viele weitere folgen.


Rauchquarzhöhle am Galenstock Kanton Uri auf ca. 3300 m über Meer. Sie war ganz vereist und das Eis musste in mühsamer Arbeit vorsichtig geschmolzen werden. Paul Geiser, Emil Zwyssig und Peter Indergand arbeiteten während vier Jahren an dieser Höhle und konnten prachtvolle Rauchquarze bergen und heim tragen.